© Justin
Einige Thesen zu meinem Ansatz:
o Ein Ignorieren von PC, Internet, web 2.0, eMail, Handy, Spiele-Konsolen und Multi-Media-Heim-Stationen etc. macht diese Errungenschaften nicht unerfunden.
o Wer wie das Kaninchen auf die Schlange starrt, der wird von der Wucht der neuen Medien überrollt und grinsend – :) *fg – gefressen.
o Willst du diesen Feind besiegen, musst du ihn dir nicht zum Freund machen – aber du musst ihn kennen lernen.
o Ein kompetenter Umgang mit den „neuen“ Medien hilft Ängste abzubauen und notwendige Abgrenzungen davon festlegen zu können. Man muss nicht alles mitmachen, was auf den Markt kommt – aber man sollte auch definieren können, warum!
o Neue Medien bieten neue Möglichkeiten. Der kreative Umgang damit eröffnet neue Welten.
Angeboten werden:
- Eltern-Informationsabende zu Einzelthemen (nach Wahl)
- Lehrerfortbildungen zu Einzelthemen (nach Wahl)
- Familien-Info-Nachmittage
- Infoveranstaltungen für Kinder und Jugendliche
Für die Durchführung derartiger Veranstaltungen fällt eine Aufwandsentschädigung an; diese dient der Finanzierung von technischer Ausstattung. Die Höhe ist nicht von vorn herein festgelegt, sondern richtet sich nach Art und Umfang der Veranstaltung.
Persönliche Absprache ist hier unbedingt erforderlich.
Ganz selbstverständlich wachsen Kinder mit Medien auf:
CDs begleiten sie in den Schlaf, Computerspiele
lassen sie in fremde Welten eintauchen und erste Erfolgserlebnisse am Bildschirm erleben,
Kindersendungen im Fernsehen strukturieren ihre Freizeit,
Jugendliche chatten und surfen im Internet.
Der Ort, an dem Kinder und Jugendliche zuerst den Umgang mit Medien erfahren und erlernen, sollte die
Familie sein.
Neben Unterhaltung, Information und Kommunikation werden aber auch jugendgefährdende Inhalte transportiert. Um darauf direkt und gezielt reagieren zu können, sind die Kenntnis von Medieninhalten
und Informationen über die Mediennutzung von Mädchen und Jungen sehr wichtig.
Eltern und Pädagogen sind gefragt, sich hier zu informieren und sich die notwendige
Kompetenz anzueignen. Es ist notwendig, diese Verantwortung wahr zu nehmen, und den
Heranwachsenden einen überlegten Umgang mit den Medien unserer Zeit nahe zu bringen
und mit ihnen über dieses Thema immer aktuell im Gespräch zu bleiben.
Welches Fernsehkonsumverhalten haben unsere Kinder?
Wie wirkt Fernsehen auf Kinder, was macht „die Glotze“ so anziehend?
Welche Fernsehsendungen lieben Kinder und warum?
Wie viel Fernsehen ist sinnvoll, wo sind die Grenzen?
Welche Inhalte machen Kindern Angst?
Verkraften Kinder und Jugendliche Gewaltdarstellungen im Fernsehen?
Wie wirkt Fernsehgewalt in Filmen und Nachrichten?
Wo kann ich mich über pädagogische Hilfen informieren?
Was interessiert Kinder und Jugendliche am Computer,
wohin surfen sie im Internet?
Welche Internetseiten kann man für Kinder empfehlen?
Auf welche Gefahren können Heranwachsende im
Internet stoßen und wie kann man sie davor schützen?
Informationen zu Gewalt, Pornografie und Ekelbildern.
Welche Filtersysteme gibt es? Wer kontrolliert das
Internet? Welche Beschwerdestellen gibt es?
Warum chatten Kinder und Jugendliche so gerne?
Wo kann ich mich informieren?
Welche Genres favorisieren Mädchen und Jungen?
Welche Computerspiele sind empfehlenswert?
Machen Computerspiele wirklich gewalttätig?
Warum sind Action, Gewalt und Heldentum so bedeutende Themen für Jungen?
Wer legt die Altersfreigaben für Computerspiele fest?
Welche Kriterien gibt es?
Wo kann ich mich über gute, aber auch über problematische Spiele informieren?
Handys schon für die Jüngsten?
Problematische Inhalte auf Handys: Wer produziert sie und wer nutzt sie?
Was kann ich gegen jugendgefährdende Inhalte tun?
Kostenfalle Handy? Wie schütze ich mich bzw. mein Kind?
Wie können Kinder dem Konsumdruck standhalten?
Wie kann Werbung erkannt und Werbekompetenz ausgebildet werden?
Welche Einrichtungen bieten Hilfe?