BBC-Reporter Charlie Brooker erklärt anhand eines Beispiels, wie ein Nachrichtenfeature fürs Fernsehen aufgebaut ist. Der Zuschauer fühlt sich am Ende des Zweiminüters informiert, selbst wenn man
ihm nur Blödsinn erzählt.
Brooker erklärt dabei, welchem Standardmuster Nachrichtenbeiträge in der ersten Person folgen, was hauptsächlich für Nachrichtensender im anglo-amerikanischen Raum gilt.
Hier das “Kochrezept” eines Beitrages:
Die einzelnen Elemente des Beitrags können anders angeordnet sein, je nach Dauer häufiger auftreten oder zum Teil ausgelassen werden. Das Grundgerüst orientiert sich jedoch an diesem Schema.
Und da ihr das jetzt wisst, ist Videojournalismus für euch keine Hexerei mehr, oder?
via Meedia.de
meine Bezugsquelle: http://yuccatree.de/
Alles für die Recherche
Journalisten und Medienmacher nutzen Google Tag für Tag. Was viele nicht wissen: Mit kleinen Tricks lassen sich Suchanfragen eingrenzen und viel Zeit bei der Recherche sparen. Nebenbei macht Google seine Suchanfragen immer komfortabler. Neuerdings denkt die Maschine mit. MEEDIA hat eine Liste mit den besten Such-Tipps und Neuerungen bei Google zusammengestellt. Von der Optimierung der Suchanfragen bis zur Recherche von Personen und Gesichtern.
Suchergebnisse optimieren
Auch wenn sie vielen bekannt sind, in dieser Liste sollten diese einfachen Handgriffe nicht fehlen: Um Suchergebnisse einzugrenzen, können Sie Ihre Suchparameter mit den Befehlen AND oder OR
eingrenzen. Suchen Sie nach „Ballack OR Klose“, listet Google mindestens einen der genannte Begriffe in seinen Ergebnissen. Mit einem Minuszeichen können sie Begriffe aus der Suche ausschließen.
Der Chef des Genmaisherstellers Monsanto heißt beispielsweise, wie der Hollywood-Schauspieler, Hugh Grant. Wollen sie lästige Doppeltreffer vermeiden, sollten sie beispielsweise nach „Hugh Grant
AND Monsanto –Hollywood –Film –Kino“ suchen.
Verknüpfen Sie Ihre Anfrage mit einer Ortsangabe, zeigt Google Standorte auf den Karten von Google Maps mitsamt Adresse und Kontaktdaten an. Unter Umständen werden in weiterführenden Links
Bewertungen von Kunden aufgelistet.
Dateitypen und Websites filtern
Mit dem Parameter "filetype:" begrenzen Sie Ihre Suche nach einem Keyword auf einen definierten Dateityp: „filetype:ppt Presse“ zeigt ausschließlich Powerpoint- Präsentationen zum Thema „Presse“.
Das funktioniert auch mit Datei-Endungen wie .doc, mp3 oder .xls. Falls Sie einen Artikel auf einer bestimmten Website suchen, die aber über keine eigene Suche verfügt, können Sie einen kleinen
Umweg über Google gehen: „site:meedia.de google“ würde Artikel auf Meedia.de listen, in denen der Begriff „Google“ vorkommt.
Bildersuche: Nur Gesichter finden
Die Suche in Bilderdatenbanken kann mitunter sehr mühsam sein. Oft sind Fotos irreführend betextet. Das führt zu vielen Fehltreffern. Die Google- Bildersuche bietet Ihnen einen Parameter, der
ausschließlich Gesichter filtert. Dazu müssen Sie Ihrer Suchanfrage die Parameter "add imgtype=face" hinzufügen. Die Gesichtersuche lässt sich aber noch weiter verfeinern.
"http://images.google.co.in/images?hl=en&q=blond&imgtype=face" sucht Gesichtern von Personen mit blonden Haaren.
Neu: Die semantische Suche
Google hat vor kurzem seine Search Engine mit neuen Funktionen ausgestattet. Über die sogenannte semantische Suche werden spezifische Suchbegriffe genauer eingegrenzt und verwandte Begriffe in
die Auswahl einbezogen. Die Technologie soll dabei helfen, Assoziationen bei bestimmten Suchbegriffen besser zu verstehen. Die Erweiterung soll Google kundenfreundlicher machen. In der Praxis
heißt das: Suchen Sie nach „Presse“, listet Google am unteren Ende der Seite Begriffe wie „Hydraulische Presse“ oder „Semantische Presse“.
Auch neu: Längere Suchzeilen = Längere Snippets
Außerdem hat da Google-Team ihre Snippets, die kleinen Textbausteine unter den Suchergebnissen, modifiziert. Bei längeren Anfragen und mehreren Begriffen wird auch ein längeres Snippets angefügt.
Bisher waren diese standardmäßig zwei Zeilen lang. Je nach Länge der Suchzeile verlängert sich der Textbaustein auf maximal fünf Zeilen. Der Gedanke dahinter: Längere Anfragen können durch
detailliertere Ergebnisse besser beantwortet werden.
Google als Nachschlagewerk
Sachbezogene Fragen nach Fakten beantwortet Google, indem Sie diese einfach eintippen: "Einwohner Deutschland". Diese Eingabe wird umgehend mit der Information beantwortet: "Deutschland –
Einwohnerzahl: 82.310.000 (31. Dezember 2006)
Definitionen abrufen
Begriffsdefinitionen ruft man ebenso unkompliziert ab, indem die Aufforderung zur Erläuterung vor das gesuchte Wort gesetzt wird: "definiere Wirtschaftskrise". Der erste Treffer: "Als
Wirtschaftskrise bezeichnet man in der Volkswirtschaftslehre die Phase einer deutlich negativen Entwicklung des Wirtschaftswachstums."
Zeit sparen mit Google Alerts
Um einen Thema ständig gut informiert zu sein, ohne dabei jeden Tag aufs Neue die Google-Datenbank zu durchforsten, können Sie Ihre Suchparameter einmalig bei Google Alerts speichern. Google
schickt Ihnen daraufhin in entsprechenden Intervallen die neuesten Nachrichten, die zu Ihrer Suchanfrage passen, per Mail.
Personen suchen
Ein zielgerichtete Suche nach Personen oder Kontakten liefert Google bisher nicht. Dafür haben sich einige Personensuchmaschinen etabliert. Darunter Yasni.de und 123people.de. Gibt man einen Namen in die Suchmaske ein, listen die Seiten sämtliche frei verfügbaren Kontaktdaten, Netzwerk-Profile, aber auch Texte, Bilder und Videos. Mit den gesammelten Daten können Sie die Recherche dann weiter vertiefen.
06.05.2009