Aktuelle Meldungen zum Jugendschutz in Telemedien
Hier finden Sie die News der 7. Kalenderwoche, ältere finden Sie online im Archiv. |
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| 23.02.2010 |
teachersnews: Handy - lieb und teuer Handy: lieb und teuerist ein landesweites Präventionsprojekt der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen. Den richtige Umgang mit dem Handy können Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Jahrgangsstufe und Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 14 Jahren in der Jugendarbeit erlernen. |
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| 23.02.2010 |
spiegel-online: PleaseRobMe - Mein Auto, mein Haus, meine Yacht (ist weg!) In Social Networks gilt es als normal und erwünscht, alles mögliche preiszugeben. Wie bescheuert das ist, macht die niederländische Webseite PleaseRobMe klar - indem sie Twitter dazu nutzt, Einbrecher auf aktuell unbeaufsichtigte Wohnungen aufmerksam zu machen. [...] Die Kritik der Niederländer wird wohl verpuffen, so wie die Mahnungen von Jugend- und Datenschutzorganisationen, die eigene Identität im Internet möglichst nicht preiszugeben. Wer heute bei Facebook, Twitter und Co seine Identität verschleiert, erschwert die Nutzung der Dienste - und verhält sich inadequat. |
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| 23.02.2010 |
c't: Justizministerium hofft bei Websperren auf
"abgerundete Lösung" Aufgrund der allgemeinen Bedenken gegen das Zugangserschwerungsgesetz, die sich auch in dem von über 134.000 Bürgern mitgetragenen Petition an die Volksvertreter verdeutlich hätten, habe Schwarz-Gelb vereinbart, nur die Löschung kinderpornographischer Inhalte "mit aller Kraft" zu betreiben. Es sei dagegen nicht vorgesehen, das von der neuen Koalition größtenteils ungeliebte Normenwerk "insgesamt nicht zu praktizieren". [...] Ein Vertreter des Bundesinnenministeriums gab zu Protokoll, dass "es keine Sperrliste des Bundeskriminalamtes gibt". In Erwartung des Inkrafttreten des Gesetzes am morgigen Dienstag sei ein "Anwendungserlass" an die Wiesbadener Polizeibehörde formuliert worden, der die Linie der Bundesregierung "unmissverständlich" darlege. Das BKA sei zudem angewiesen, die bestehenden Sperrverträge mit fünf großen Providern zu kündigen, insofern sie sich mit Erlangen der Rechtsgültigkeit des Zugangserschwerungsgesetzes nicht von selbst erledigen würden. |
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| 22.02.2010 |
ftd.de: Nackt im Netz Wer sozialen Netzwerken im Internet angehört, gibt seine Privatsphäre weitgehend auf. Im Kampf um Marktanteile gehen die Konzerne mit Datenschutz leichtfertig um. Der Skandal bei Google Buzz steht exemplarisch für eine ganze Branche. Harriet Jacobs wiegt sich in Sicherheit. Die junge US-Amerikanerin hat sich von ihrem gewalttätigen Ex-Ehemann getrennt und alle Spuren verwischt, die Hinweise auf ihren Aufenthaltsort geben. Das Pseudonym, das sie im Internet benutzt, garantiert Anonymität. Nur ihr Google-E-Mail-Konto verrät noch ihre Identität. Hier tauscht sie sich aber nur mit ihrer Mutter und engen Freunden aus. Sie sieht ihre Privatsphäre geschützt. Und liegt völlig falsch. |
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| 22.02.2010 |
merkur-online: iPhone macht Schluss mit der Hosentaschen-Freundin Apple macht einen auf Saubermann. Bikini-Mädels und Strip-Poker-Anwendungen verschwinden seit einigen Tagen aus dem app-Store für das iPhone. [...] Im vergangenen Jahr noch hat Apple eine Jugendschutz-Funktion in das neue íPhone-Betriebssystem integriert. Die Verkaufszahlen für das app "Hottest Girls" sollen sofort in die Höhe geschossen sein. "Der app-Store wird erwachsen", titelte damals die Handy-Branchen-Seite areamobile.de |
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| 22.02.2010 |
theaustralian.com: Conroy tells Facebook to
boost security [Australia:] COMMUNICATIONS Minister Stephen Conroy has demanded social networking giant Facebook detail how it will prevent cyber-vandalism in the wake of the defacing of an online memorial site for 12-year-old school stabbing victim Elliott Fletcher. [...] The Brisbane schoolboy was allegedly stabbed to death by a 13-year-old classmate in the toilets at Catholic boys school St Patrick's College on Monday. That afternoon, friends set up a memorial Facebook page called RIP Elliott Fletcher, which attracted several thousand members. Queensland police contacted Facebook in Australia and the company's US headquarters and the site was removed early on Tuesday morning after it was defaced by pornography. Senator Conroy, whose plan to introduce an internet filter to block offensive online content has sparked controversy and protests in cyberspace, said he was horrified by the incident. "What it showed was that some people will stoop to any level of abuse," Senator Conroy said. "The sorts of images that were put up on the site were truly horrific. |
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| 21.02.2010 |
heise: Bundeskriminalamt soll Websperren nicht
anwenden Das heftig umkämpfte Zugangserschwerungsgesetz tritt nach der überraschenden Unterschrift von Bundespräsident Horst Köhler (CDU) voraussichtlich schon am Dienstag in Kraft. Die Verkündung der Vorschriften, denen zufolge das Bundeskriminalamt (BKA) eigentlich bei wenig Aussichten auf das Löschen kinderpornographischer Seiten direkt auf Servern auch Sperren entsprechender Webseiten anordnen kann, am Montag im Bundesgesetzblatt sei realistisch, erklärte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am heutigen Samstag gegenüber heise online. Plangemäß würden die Regeln dann tags darauf greifen. Im Sinne der Koalitionsvereinbarung von CDU/CSU und FDP solle das Gesetz aber dann so angewendet werden, dass zunächst nur "das Löschen veranlasst wird". Gleichzeitig solle eine Evaluierung dieser Praxis beginnen. |
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| 18.02.2010 |
heise: Justizministerin will Websperren vom Tisch
haben Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat nach der Unterzeichnung des heftig umkämpften Zugangserschwerungsgesetzes durch Bundespräsident Horst Köhler (CDU) angekündigt, rasch eine rechtliche Regelung auf den Weg zu bringen, um Websperren als Mittel im Kampf gegen Kinderpornographie definitiv zu Fall zu bringen. Die schwarz-gelbe Regierung habe sich auf das "endgültige Aus für Netzsperren" verständigt, sagte die FDP-Politikerin am heutigen Aschermittwoch. Nun gehe es darum, den vereinbarten Grundsatz "Löschen statt Sperren" tatsächlich zur Geltung zu bringen. |
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| 18.02.2010 |
Augsburger Allgemeine: Piraten zum Zusammenpuzzeln - Surftipps für Kinder Chinesische Piraten hießen Wokòu, Griechen nannten die Freibeuter Peirates. Piraten lauern dort, wo Handelsschiffe kreuzen. Wer noch mehr über die Freibeuter erfahren möchte, ist beim Kidsweb richtig. Der Internetauftritt gehört zu einer Liste von Webseiten rund um Piraten, die Klick-Tipps.net jetzt zusammengestellt hat. Den Dienst für empfehlenswerte Kinderseiten trägt unter anderem Jugendschutz.net in Mainz. |
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| 18.02.2010 |
endstation-rechts.de: Thiazi-Forum - Tummelplatz für Neonazis im Internet "Fettes, hässliches Schwein", "Verräter", "Medienhure" schreiben Nutzer im "Thiazi"-Forum. Ihr Hass richtet sich gegen Frank F., der vor kurzem aus der rechtsextremen Szene ausgestiegen ist. Jetzt diskutieren sie dort über Konsequenzen. Das Forum, das seinen Namen von einer Heldenfigur aus der germanischen Mythologie ableitet, ist der einflussreichste deutschsprachige Tummelplatz für Neonazis und Nationalisten im Internet. |
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| 17.02.2010 |
abendblatt: Kinderporno-Urteil - Das bedeutet es für
Surfer Das bloße Betrachten von Kinderpornos im Internet ist strafbar - so hat es das Hanseatische Oberlandesgericht (OLG) entschieden. Wie bewerten Kriminalisten und Juristen das Urteil? Was ist neu an dem Urteil? Das OLG hat einen spezifischen Besitzbegriff entwickelt, der sich von dem bisherigen "körperlichen" (Speichern der Dateien auf Festplatte oder DVD) insoweit abgrenzt, als dass nun auch das Verbringen in den volatilen Speicher (Arbeitsspeicher) einen Besitzstatus begründet. Ähnlich hatte bereits 2005 das OLG Schleswig entschieden. Laut Urteil macht sich aber nur derjenige strafbar, der vorsätzlich eine Kinderporno-Seite aufruft. Es handelt sich um eine richtungsweisende grundsätzliche Bedeutung für die Rechtsprechung zu § 184 b StGB (Besitz kinderpornografischer Schriften). |
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| 17.02.2010 |
heise: Bundespräsident unterzeichnet
Websperren-Gesetz Bundespräsident Horst Köhler hat heute das "Gesetz zur Bekämpfung von Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen" unterzeichnet. Laut Mitteilung bestanden "keine durchgreifenden verfassungsrechtlichen Bedenken, die ihn an einer Ausfertigung gehindert hätten". Der Bundespräsident gehe davon aus, dass die Bundesregierung entsprechend ihrer Stellungnahme vom 4. Februar 2010 nunmehr "auf der Grundlage des Zugangserschwerungsgesetzes" Kinderpornographie im Internet effektiv und nachhaltig bekämpft. |
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| 17.02.2010 |
BBC: Pupils 'must manage online risks' Pupils given a greater degree of freedom to surf the internet at school are less vulnerable to online dangers in the long-term, inspectors say. [...] In a report, Ofsted said the area most in need of improvement was online safety training for teaching staff. The report was published in E-safety Week, which aims to raise awareness of some of the dangers of technologies. |
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| 16.02.2010 |
spiegel.de: Internet-Hype Chatroulette - Sex, Schock, Sucht Willkommen im Menschenzoo! Mit Chatroulette hat ein 17-jähriger Programmierer aus Moskau den Internet-Hype der Stunde geschaffen. Die Videoplattform verknüpft im Sekundentakt Wildfremde vor ihren Webcams: Das ist oft brutal, manchmal lustig - und macht viele Nutzer süchtig. [...] Die Nutzungsbedingungen verbieten zwar "obszönes, verletzendes, pornografisches" Material - aber an diese Regel hält sich natürlich niemand. Chatroulette ist sowohl Sozialhölle als auch, gelegentlich, ergreifendes Miteinander. |
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15.12.2009 itnews.com: Australien ISPs, pollies & activists speak out on internet
filter
Electronic Frontiers Australia has expressed concern over the Federal Government's decision to introduce mandatory ISP-level filtering, as several ISPs indicated support contingent on further
"consultation".
Communications Minister Stephen Conroy today revealed the Government's intention to introduce legislation to block "refused classification" content hosted on overseas servers.
EFA spokesman Colin Jacobs told iTnews the Federal Government's stance on just blocking child pornography was misleading.
"Refused classification is definitely more than just illegal child pornography," Jacobs said.
15.12.2009 n-tv.de: Ihr Kinderlein kommet - Tückische Adventskalender
Die Aussicht, ein Nintendo DS zu gewinnen, ist sehr verlockend.Seit über 100 Jahren erfreuen Adventskalender Kinder, neuerdings auch im Internet. Hinter den Online-Türchen verbergen sich
allerdings oft keine guten Ratschläge oder Süßigkeiten, sondern Gewinnspiele. Teilnehmer werden von Firmen mit Preisen wie Play-Station 3 und PC-Spielen angelockt. Die Verbraucherzentrale NRW hat
ein Dutzend Internet-Adventskalender für Kinder, u. a. von Bravo, Micky Maus, Polly Pocket und Wendy, unter die Lupe genommen und geprüft, welche Daten gesammelt werden und ob Kids erfahren, was
mit ihren Angaben geschieht. Denn schließlich werden die Daten von Gewinnspiel-Teilnehmern meist gerne benutzt, um Werbemüll im E-Mail-Fach auszuschütten. Oftmals werden Adressen sogar
weiterverkauft.
[...]
Nach Einschätzung der Verbraucherzentrale NRW reicht es für eine Gewinnbenachrichtigung völlig aus, nach der E-Mail-Adresse und ggf. einem Kennwort zu fragen.
12.12.2009 golem.de: Daten unabsichtlich dem ganzen Internet freigeben
Facebook hat seine Datenschutzeinstellungen überarbeitet und vereinfacht. Nutzer haben jetzt die Möglichkeit einzustellen, wer welche ihrer Daten sehen kann. Voreingestellt ist jedoch ein sehr
niedriges Datenschutzniveau, zudem sind einige Einstellungen verschwunden. US-Datenschützer kritisieren die Anpassungen.
12.12.2009 heise: Jugendschutz in vielen virtuellen Welten mangelhaft
Virtuelle Welten böten zwar Möglichkeiten zu sozialen Kontakten, zum Lernen und kreativ sein, doch seien in den Portalen nicht jugendfreie Inhalte frei zugänglich, wobei Kinder und Jugendliche
oft freien Zugang hätten. Dort, wo es eine Altersbeschränkung gebe, könnten Minderjährige diese leicht umgehen. Mit diesem Fazit veröffentlicht die US-amerikanische Federal Trade Commission (FTC)
die Ergebnisse ihrer über neun Monate gelaufenen Untersuchung "Virtuelle Welten und Kinder: Die Risiken".
[...]
Die Tester fanden jedoch nicht nur in Portalen für Erwachsene bedenkliche Inhalte, sondern auch in eigens an Kinder und Jugendliche gerichteten Sites.
[...]
Abschließend schreibt die FTC den Betreibern der virtuellen Welten ins Pflichtenheft, sie sollten bessere Altersverifikation und effizientere Filter einsetzen, um regelverletzende Beiträge
aufspüren und löschen zu können, sie sollten konsequentere Regeln einführen und durchsetzen sowie Moderatoren einstellen, die das Geschehen besser beaufsichtigen können.
Siehe dazu den FTC-Report: Virtual Worlds and Kids: Mapping the Risks
12.12.2009 heise: SPD wendet sich gegen Internet-Sperrgesetz
"Schluss mit dem Gewürge", fordert der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Olaf Scholz mit Blick auf die für ein Jahr ausgesetzten Internetsperren. Scholz kündigte gegenüber heise online
an, dass die SPD eine Initiative zur Aufhebung des Gesetzes ergreifen werde. Die SPD hatte das Sperrgesetz für Internetseiten mit kinderpornografischen Inhalten in der letzten Legislaturperiode
gemeinsam mit der Union beschlossen. Kritisiert wurde es als Versuch, kinderpornografische Webseiten nicht direkt zu löschen, sondern lediglich mit einem Sperrhinweis zu versehen.
10.12.2009 bnr.de: Events für Kinder
Anhänger der rechtsextremen Szene bemühen sich um Einfluss in Schule und Kindergarten - der eigene Nachwuchs wird frühzeitig auf den Kurs "völkischen Gemeinschaftslebens" gebracht. "Knecht
Ruprecht ruft Familien mit Kleinkindern zum Fest", so hieß es kurzzeitig auf der Internetseite der NPD in Lüneburg. [...] Immer selbstbewusster nehmen viele Neonazis ihre Kinder mit zu
konspirativen Brauchtumsveranstaltungen oder einschlägigen Kulturevents. In der Einladung der geplanten Sonnenwende der NPD in Rheinland-Pfalz im "nördlichen Rheinhessen" am 19. Dezember heißt es
ausdrücklich: "Kinder sind kostenfrei".
10.12.2009 zeit.de: Ministerin will Kinderpornos aus Internet verbannen
Kinderpornografie soll nach den Vorstellungen von Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) durch internationale Zusammenarbeit aus dem Internet verschwinden. Diese Überlegungen
hält die Deutsche Kinderhilfe in einer Mitteilung vom Mittwoch für utopisch: "In der Praxis dauern Rechtshilfeersuchen, die über die Justizbürokratien beantragt und bewilligt werden müssen, nicht
wenige Stunden, sondern Wochen und Monate."
09.12.2009 heise: Chef von Microsoft Deutschland setzt sich für
Websperren-Gesetz ein
Im Rahmen der vertieften Prüfung des Gesetzes zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornographischen Seiten durch Bundespräsident Horst Köhler (CDU) und im Umfeld des 4. nationalen IT-Gipfels lebt
die Diskussion über Web-Sperren wieder auf. So erklärte der Chef von Microsoft Deutschland, Achim Berg, gegenüber dem Deutschlandfunk am heutigen Dienstag, dass er an Stelle Köhlers das
Normenwerk unterschreiben würde. Es gehe ihm - ähnlich der Argumentation der früheren Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) - vor allem um den "Symbolcharakter" des Vorhabens.
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Dass es natürlich Spezialisten gebe, die damit aufgebaute Web-Blockaden "vielleicht sogar sehr einfach" umgehen könnten, sei ein anderes Thema, sagte Berg. Das Internet sei "kein rechtsfreier
Raum", das hätten "einige etwas durcheinander geworfen mit Meinungsfreiheit".
08.12.2009 sueddeutsche.de: StudiVZ entdeckt das offene Netz
Es hat lange gedauert, bis man im Management der VZ-Netzwerke in Berlin gemerkt hat, wo die digitale Zukunft liegen könnte. Jetzt aber wollen die Softwareentwickler, die mit MeinVZ, StudiVZ und
SchülerVZ drei der beliebtesten deutschen Webseiten betreiben, die Erfolgsgeschichte ihres großen Konkurrenten Facebook kopieren: Die VZ-Netzwerke öffnen ihre Internetseiten für kleine Programme
Dritter, sogenannte Apps.
Diese Strategie, die Facebook bereits seit Dezember 2008 betreibt, erlaubt es externen Programmierern, kleine Zusatzanwendungen für die Webseiten zu erstellen. Das können zum Beispiel Spiele,
Quiz-Anwendungen oder auch Nachrichtenportale sein.
Durch die Apps erhöht sich die Verweildauer einzelner Nutzer auf den jeweiligen Webseiten, weil die Surfer unterschiedlichen Beschäftigungen nachgehen können, ohne eine andere Internetadresse
anzusteuern. Durch die längere Verweildauer steigt die Attraktivität der VZ-Seiten für Werbekunden.
08.12.2009 heise: Uni untersucht Kinderporno-Handel im Internet
Die Universität Hannover untersucht den Handel mit Kinderpornografie im Internet. Nach Angaben des niedersächsischen Innenministeriums ist es die bundesweit erste Studie, die klären soll, woher
das kinderpornografische Material stammt und wie es verbreitet wird. Zur Computermesse CeBIT im Frühjahr sollen die ersten Zwischenergebnisse vorliegen, kündigte Innenminister Uwe Schünemann
(CDU) am heutigen Montag in Hannover an. Das von ihm initiierte Bündnis gegen Kinderpornografie mit dem Namen "White IT" hat die Untersuchung in Auftrag gegeben.
07.12.2009 heise: Google startet Echtzeitsuche
Google erweitert seine Suchfunktionen um eine Echtzeitsuche in Quellen wie Nachrichtenseiten, Twitter, Facebook und Blogseiten. Dabei aktualisiert Google die Ergebnisseite in Echtzeit, also
sofort nach dem Finden neuer Suchresultate. Das Unternehmen hat dazu Vereinbarungen mit sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook und Myspace getroffen, um Postings auf diesen Plattformen in
seine Suchergebnisse einbetten zu dürfen, erklärte Google-Managerin Marissa Mayer am heutigen Montag anlässlich der Vorstellung der neuen Funktion. Die Echtzeitfunktionen "Latest Results" sind
anfangs nur auf den englischsprachigen Google-Seiten nutzbar.
Dezember 2009
Quelle:
Nds. Landesamt für Soziales, Jugend und Familie
Außenstelle Hannover
Fachgruppe Kinder, Jugend und Familie